Für Angehörige, Lehrer und Ausbilder

Computersucht - Fakten und Hintergründe

In Deutschland gelten geschätzte 3% der Bevölkerung als computersüchtig. Der Anteil der Jugendlichen mit pathologischem, also krankhaftem, Internetgebrauch wird noch höher geschätzt. Die unterschiedlichen Begrifflichkeiten „Computersucht“, „pathologischer Internetgebrauch“, „Onlinesucht“ oder „Internetabhängigkeit“ werden gemeinhin synonym verwendet und beschreiben eine exzessive, mit Kontrollverlust und negativen Folgen assoziierte Computer- oder Internetnutzung.

Hochinteraktive Onlineaktivitäten gelten als besonders problematisch, da sie am häufigsten mit einem Kontrollverlust der Nutzer einhergehen. Dies sind z.B. Onlinerollenspiele, Chat und Messaging sowie die Beschäftigung mit pornographischen Webinhalten.


Wann beginnt die Sucht?

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Ist dieses Verhalten noch „normal“ oder muss ich mir um meinen Sohn/ meine Tochter oder meinen Schüler/ meine Schülerin Sorgen machen? Diese Frage beschäftigt viele Eltern und Lehrer, wenn es um den PC- und Internetgebrauch ihrer Schutzbefohlenen geht. Als möglicherweise suchtgefährdet wird eine Person dann eingestuft, wenn die betroffene Person ihre Computer- und Internetnutzung nicht mehr unter Kontrolle hat und die am PC verbrachte Zeit trotz negativer Folgen nicht reduzieren kann.

Ausführliche Informationen hierzu, Anzeichen für einen übermäßigen Konsum sowie Tipps zur Unterstützung eines oder einer Betroffenen finden Sie in der Informationsbroschüre für Angehörige und Lehrer.

Was können Sie tun, um zu helfen?

Sie sorgen sich um einen Angehörigen/ eine Angehörige oder einen Schutzbefohlenen/ eine Schutzbefohlene aufgrund seiner oder ihrer Computer- und Internetnutzung. Dann haben Sie bereits einen ersten wichtigen Schritt getan - Sie informieren sich. Weitere ausführliche Informationen zum Thema, konkrete Ratschläge zum Umgang mit möglicherweise von Computersucht Betroffenen, Hilfsstrategien zur Rückgewinnung der Kontrolle über den PC- und Internetgebrauch sowie Fallbeispiele, eine Liste mit potentiellen Anzeichen für das Bestehen einer PC- oder internetbezogenen Abbhängigkeit und vieles mehr finden Sie in der Informationsbroschüre für Angehörige und Lehrer.

Ein persönliches Gespräch mit einer im suchttherapeutischen Bereich tätigen Fachkraft kann außerdem sehr hilfreich sein. Hierfür gibt es deutschlandweit ein gut ausgebautes Netz an Suchtberatungsstellen, Ambulanzen und Kliniken, an die Sie sich wenden können. Eine Liste suchttherapeutischer Einrichtungen in Ihrer Nähe können Sie sich unter dem Menüpunkt Beratung und Hilfe anzeigen lassen.

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